Faszination Stein & Design

Service

Bei Betonprodukten gilt es nicht nur bei der Fertigung sorgsam zu sein, auch beim Einbau der Steine sollte man sich zur Fehlervermeidung an die Grundregeln halten.

Beim Beachten dieser Regeln werden Sie lange Freude an Ihren Flächen haben.

Grundregeln beim Verlegen

  1. Alle Einbau-Regeln einhalten

    Die Regeln sind ein Auszug aus der Broschüre des BDB und in Verbindung hiermit zu betrachten: Unter dieser Voraussetzung haben sorgfältig geplante und ausgeführte Verkehrsflächen eine lange Lebensdauer.

  2. Untergrund/Unterbau mit Mindestgefälle 2,5% bzw. 4% herstellen

    Mindestgefälle ist abhängig vom Untergrund. Ebenheit und profilgerechte Lage, Tragfähigkeit und Verdichtung prüfen.(Broschüre Seiten 27 und 28)

  3. Ebene, profilgerechte Tragschicht aus ungebundenem Mineralstoffgemisch herstellen

    Entmischung des Mineralstoffgemisches vermeiden. Materialien lagenweise verdichten, ggf. zu grobe Stellen in der Oberfläche nachbessern. Oberfläche mit Mindestgefälle 2,5 %, Unebenheit max. 1 cm auf 4 m Länge. Wasserdurchlässigkeit, Filterstabilität zu Untergrund/Unterbau sicherstellen, Tragfähigkeit und Verdichtung prüfen.(Broschüre Seiten 29 bis 37)

  4. Randfassung herstellen

    Abstand der Randeinfassung unter Beachtung der geforderten Verlegebreite durch auslegen einzelner Steinzeilen vor Beginn der Verlegearbeiten festlegen. Bord- und Einfassungssteine erhalten ein Fundament und eine Rückenstütze aus Beton B15.(Broschüre Seite 38)

  5. Pflasterbettung aus korngestuftem, ungebundenem Mineralstoffgemisch herstellen

    Bettungsmaterial muss auf Tragschicht- und Fugenmaterial abgestimmt sein: Bettungsmaterial darf nicht in die Tragschicht "einrieseln" und das Fugenmaterial nicht in die Bettung. Bettungsmaterial einbauen und profilgerecht abziehen. Pflasterbett muss nach Verdichtung des Pflasters 3 bis 5 cm stark sein. Das gilt für alle Steinhöhen.(Broschüre Seiten 39 bis 41)

  6. Angelieferte Betonpflastersteine prüfen

    Lieferschein mit Bestellung vergleichen (Format, Farbe, Oberflächenbearbeitung, Menge, etc.). Deutliche Abweichungen bitte mit Vertragspartnern/Lieferanten klären.(Broschüre Seite 43)

  7. Pflaster mit Fugenbreite 3 bis 5mm verlegen und Steine mischen

    Abstandhalter geben nicht die Fugenbreite vor. Steine nur ausrichten, um ein gleichmäßiges Fugenbild sicherzustellen. Gegen unerwünschte Farbkonzentrationen die Steine aus mehreren Paketen mischen. Anschlüsse an Ränder etc. schneiden, nicht "knacken": Passsteine sollten nicht kleiner als der halbe Normalstein sein.(Broschüre Seiten 42 bis 45)

  8. Verfugen mit filterstabilem Mineralstoffgemisch

    Das Fugenmaterial muß vollständig eingefegt werden können. Es darf nicht ins Bettungsmaterial einrieseln. Während der Verlegearbeiten die Pflasterfugen kontinuierlich verfüllen. Überschüssiges Fugenmaterial vor dem Abrütteln vollständig entfernen.(Broschüre Seiten 46 und 47)

  9. Abrütteln der Fläche nur im trockenem Zustand

    Bei farbigem Pflaster und Pflaster mit besonders bearbeiteten Oberflächen nur Flächenrüttler mit Platten-Gleit-Vorrichtung einsetzen. Flächenrüttler mit passender Verdichtungsleistung wählen.(Broschüre Seite 47)

  10. Fugen vollständig füllen
    Nach dem Abrütteln sind die Fugen nochmals vollständig zu füllen. Diese müssen ggf. über einen längeren Zeitraum wiederholt nachgefüllt werden.(Broschüre Seite 47)

Diese Regeln basieren maßgeblich auf Erfahrungswerten und sind größtenteils Stand der Technik. Es wird keinerlei Haftung für Schäden übernommen, die sich auf Anwendung dieser Regeln gründen. Die vollständigen Informationen sind enthalten in der Broschüre "Richtig Planen und Ausführen - Dauerhafte Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen" des Bundesverbandes Deutsche Beton- und Fertigteilindustrie e.V., BDB-Fachgruppe "Betonerzeugnisse für den Straßen- und Gartenbau", Postfach 210262, 53157 Bonn, Fax 0228/95456-90

Verlegehinweise für Betonpflastersteine

Überprüfung der Lieferung
Vor dem Einbau ist das gelieferte Material mit den Bestell- bzw. Lieferscheinangaben auf Übereinstimmung zu prüfen. Ebenso die Qualität. Nach erfolgtem Einbau können Reklamationen wegen erkennbaren Mängeln nicht mehr anerkannt werden.

Qualität
Geringfügige farbliche Abweichungen und leichte Strukturunterschiede an der Oberfläche der Steine, vor allem zwischen den verschiedenen Steinformaten, sind technisch unvermeidbar und berechtigen nicht zur Reklamation.
Bei Steinen mit sand- oder wassergestrahlten Oberflächen sind sie beabsichtigt und unterstreichen die natürliche Wirkung des Belages.(Richtige Verlegeweise: immer Steine aus mindestens drei Paletten gleichzeitig verarbeiten.)

Ausblühungen
Unter besonderen Witterungsbedingungen können Ausblühungen auftreten, die technisch nicht vermeidbar sind. Da sie im Laufe der Zeit unter Bewitterung wieder verschwinden, stellen sie keinen Mangel des Erzeugnisses dar.

Unterbau
(siehe auch DIN 18318: "Straßenbauarbeiten; Pflasterdecken und Plattendecken").
Die Tragschicht (z.B. Mineralbeton, Schotter, Kiessand) ist ensprechend der zu erwartenden Belastung zu wählen und profilgerecht einzubauen.
Das Pflasterbett (Brechsand der Körnung 0 - 7 mm oder Splitt der Körnung 2/5) ist in einer Stärke von 4 - 5 cm aufzubringen und über Lehren abzuziehen.
Verlegung (siehe "Technische Hinweise zum Einbau von Straßenbauerzeugnissen aus Beton").
Die Pflastersteine sind höhen-, winkel-, und fluchtgerecht (mit Schnur) zu verlegen. Ausreichenden Fugenabstand berücksichtigen. Soll-Fuge > 2 - 3 mm. Niemals press verlegen. Bei Pressverlegung entstehen Kantenabplatzungen bei der Nutzung und selbst geringste Fertigungstoleranzen können nicht mehr ausgeglichen werden.
Achtung: Wie oben schon erwähnt, sind immer Steine aus mindestens drei Paletten gleichzeitig zu verlegen. Dies gilt sowohl bei betongrauen als auch bei eingefärbten Steinen. Es ist darauf zu achten, dass beim Einbau die Steinoberflächen nicht zerkratzt werden. Ein Herunterziehen der Steine von der Palette ist zu vermeiden.

Verlegemaße
Bei den angegebenen Maßen handelt es sich um Rastermaße. Wegen technisch nicht vermeidbaren Maßtoleranzen bei der Fertigung, die die Werte der DIN 18501 jedoch nicht überschreiten, ist es notwendig, die genaue Pflasterbreite und Pflastertiefe durch Auslegen einiger Steinreihen zu bestimmen.

Verfugen
Mit fortschreitender Verlegung sind die Fugen mit Sand (0 - 2 mm, frei von abschlämmbaren Bestandteilen) zu verfüllen und abzufegen. Nach dem Rütteln wird der Belag nochmals eingesandet, wobei der Sand einige Zeit auf der Pflasterfläche liegen bleiben sollte.

Abrütteln
Der äußerst saubere Belag darf nur in trockenem Zustand - von den Rändern bis zur Mitte hin - mit einer Rüttelplatte (AT 1000/2000) bis zur Standfestigkeit eingerüttelt werden. Höhenunterschiede nicht mit Gewalt durch Weiterrütteln ausgleichen. Farbige Pflastersteine, wie auch solche mit wassergestrahlter oder sandgestrahlter Natursteinoberfläche, müssen mit einer Rüttelplatte mit Kunststoffüberzug gerüttelt werden. Nach dem Rütteln und dem nochmaligen Einsanden der Fugen ist der Pflasterbelag sofort frei zur Nutzung.

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